Die Familienallianz richtete am 7. September 2020 eine Anfrage an das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit der Frage ob der sogenannte „Gurgeltest“ in den Schulen verpflichtend oder freiwillig sei. In den Medien wurde das Thema kontrovers dargestellt.

Hier die Antwort des Ministeriums (Di 08.09.2020 08:55):

Sehr geehrte Frau Kesselstatt,

vielen Dank für Ihr Schreiben an das Bürger/innenservice des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Die Gurgelstudie wird im Auftrag des BMBWF auf Basis der im Rahmen der Vienna Covid-19 Diagnostic Initiative (VCDI) entwickelten Methode von den Universitäten Wien und Linz sowie den Medizinischen Universitäten Graz und Innsbruck durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine Stichprobenstudie.  Das heißt, an Hand unterschiedlicher Parameter werden österreichweit rund 250 Schulen – Volksschulen, Mittelschulen und AHS-Unterstufen – ausgewählt, die ein repräsentatives Abbild der österreichischen Schullandschaft ergeben. Der Gurgeltest ist als Monitoring-Verfahren für Schulen geplant und daher auf freiwilliger Basis.

Die Gurgelstudie ersetzt  keine Tests der Gesundheitsbehörde sondern bietet der Wissenschaft eine wichtige Datengrundlage zur Erforschung der Infektionslage insbesondere in der Altersgruppe der 6-14-Jährigen.

Bei der Flüssigkeit handelt es sich um eine gesundheitlich völlig unbedenklichen Zucker-/Salzlösung.

Alle Informationen zum Schulstart im Herbst sowie zur Gurgelstudie finden Sie hier: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona.html

Mit freundlichen Grüßen

Bundesministerium für Bildung,

Wissenschaft und Forschung

Bürger/innenservice

Tel.: 0800 20 56 76 (gratis aus ganz Österreich)
Minoritenplatz 5, 1010 Wien
E-Mail: buergerinnenservice@bmbwf.gv.at
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